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14Aug/100

Microsoft Patchday August 2010

Betroffene Systeme

* Microsoft Windows XP
* Microsoft Windows Vista
* Microsoft Windows 7
* Microsoft Windows Server 2003
* Microsoft Windows Server 2008
* Microsoft Office XP
* Microsoft Office 2003
* Microsoft Office 2004 für Mac
* Microsoft Office 2008 für Mac
* Open XML File Format Converter für Mac
* Microsoft Office Word Viewer
* Microsoft Works 9
* Microsoft Office 2007
* Microsoft .NET Framework
* Microsoft Movie Maker 2.1
* Microsoft Movie Maker 2.6
* Microsoft Movie Maker 6.0
* Microsoft Silverlight
* Microsoft Internet Explorer

Empfehlung

Das Bürger-CERT empfiehlt die zeitnahe Installation der von Microsoft bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Dies geschieht für Windows Systeme am einfachsten über einen Besuch der "Windows Update" Webseite unter:

http://www.windowsupdate.com/

bzw. über die Aktivierung von automatischen Updates im Microsoft Sicherheitscenter [2], [3].

Alternativ können die Sicherheitsupdates über die Microsoft Security Bulletin Summary für August 2010 Webseite bezogen werden:

http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/ms10-aug.mspx

Beschreibung

Im August 2010 schließt Microsoft mit vierzehn Sicherheitsupdates insgesamt 34 Sicherheitslücken.

Neben den Windows Betriebssystemen inklusive der Server-Versionen sind auch Microsoft Office, Microsoft Silverlight, Microsoft Works, und das Microsoft .NET Framework betroffen.

Die Schwachstellen betreffen unter anderem die SMB-Server Komponente, die beispielsweise die Drucker- oder Verzeichnisfreigabe im LAN realisiert. In Verbindung mit dem Microsoft Internet Explorer sind verschiedene Probleme beim Öffnen von schadhaften Webseiten behoben worden.

Geschlossen ist auch eine SChannel Schwachstelle in Bezug auf die Verarbeitung von Zertifikatanforderungsnachrichten. Weiterhin wurden verschiedene Schwachstellen in Media-Formaten geschlossen und zudem wurde der Movie Maker von Microsoft auf den neuesten Stand gebracht.

Die Schwachstellen lassen sich unter anderem mit Hilfe von manipulierten Webseiten, Dokumenten und Dateien ausnutzen, um Schadsoftware auf den Rechnern der Anwender auszuführen oder einen Absturz der Anwendung bzw. des Systems hervorzurufen.

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